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Presseartikel:

 Grünberg swingt unter blauem Himmel

Viele Jazzfreunde genießen dritte Auflage des Festivals - "Red Wings Brass Band" zieht zur Eröffnung durch die Altstadt

KREIS GIESSEN (dos). Strahlender Sonnenschein von einem wolkenlos blauen Himmel verwöhnte auch bei der dritten Auflage von "Swinging Grünberg" die aus der näheren oder weiteren Umgebung angereisten Jazzfreunde. So konnten Vorsitzender Wolfgang Knerr und Musikmanager Matthias Kammerer vom 1. Jazz-Club Grünberg um die Wette strahlen und sich über einen gelungenen Ablauf des Festivals freuen. Knerr dankte den Sponsoren für die Unterstützung, die Besucher konnten sich zusätzlich mit dem Kauf von Festivalbuttons an den Unkosten beteiligen. Bürgermeister Frank Ide erklärte, dass es dem Jazzclub mit seinem Event zwischen Folkfestival und Gallusmarkt gelungen sei, schon im dritten Jahr zu einer festen Größe im Veranstaltungskalender geworden zu sein. Ob Swing, Dixie, New Orleans, Latin und Mainstream Jazz, für jeden Musikgeschmack hatten die Organisatoren die passenden Bands gebucht. Evergreens aus den Goldenen Zwanzigern und unvergessliche Melodien von George Gershwin oder Glenn Miller entführten in die Zeit des Swing und der berühmten Big Bands. Eine gute Mischung von Profi- und Amateurbands war auf der Bühne am Diebsturm vertreten.

Eröffnet wurde das Festival traditionsgemäß von der "Red Wings Brass Band", die mit ihrem original New Orleans-Sound als Marching Band durch Grünbergs Altstadt zog. Das erste Highlight war der Auftritt der "Brasstime Big Band" aus Gelnhausen mit ihrem "Special Guest", dem Tenorsaxofonisten und Klarinettisten Peter Glessing. Die Band mit ihrem Repertoire an klassischer und auch moderner Big Band-Musik wurde 1992 vom Musikpädagogen Michael Sievert mit Musikern aus dem Umland von Gelnhausen gegründet. Unter der Leitung des Saxofonisten Udo Salamon sorgte die Band gleich für die richtige Stimmung unter den Besuchern.

Es schloss sich im Programm die "Grünberg Jugend Big Band" an, die im Oktober 2006 in einer Kooperation zwischen der Musik- und Kunstschule sowie dem Musikverein Grünberg aus der Taufe gehoben wurde und überwiegend aus Schülern der Theo-Koch-Schule besteht. Sie zählt bisher 18 Musiker im Alter von elf bis 14 Jahren, die in Vertretung von Daniel Schröder temperamentvoll von Robin Bäumner geleitet wurden. Zu hören waren unter anderem Melodien wie "Summertime" und "City Sunrise".

Am frühen Nachmittag wurde den Gästen dann mit dem "Keith Copeland/Harry Petersen Quartett" ein besonderer Leckerbissen geboten. Das ist eine Jazzformation mit professionellen und international bekannten Musikern, die bereits bei gemeinsamen Auftritten mit vielen namhaften Bands auf fast allen Bühnen der Welt ihre Visitenkarte abgegeben haben. Keith Copeland (Schlagzeug), Harry Petersen (Altsaxofon), Thilo Wagner (Jazzpianist) und Götz Ommert (E-Bass) ließen mit ihren Arrangements das Herz vieler Jazzenthusiasten höher schlagen.

Das Finale bestritt die "Berry Blue Band", deren Namensgeber mit seiner warmen, ausdrucksvollen Stimme und dem gewissen Charme die zahlreichen Besucher mit Titeln wie "All of me" und "Route 66" in seinen Bann zog. Er legte sogar temperamentvoll einen Tanz auf die Bühne. Auf die nächste Veranstaltung müssen die Jazzfreunde nicht lange warten, denn am 17. November steht bereits das "Jazz Meeting" in der Gallushalle an.

Saturday, March 10, 2007  

After Hours:

It’s cozy, intimate and like a living room

By Kevin Dougherty, Stars and Stripes

European edition, Thursday, December 14, 2006

FRANKFURT, GERMANY — It’s 15 minutes to show time and the smallest jazz joint in Frankfurt is nearly empty.

One couple occupies a table. A lone man sits at another. And that’s about it, except for the bar staff and Siegfried Bäuerle-Kessler, aka “Berry Blue,” the evening’s headliner at Mampf. He’s sitting by himself, waiting for patrons and his playing partners to arrive.

“A lot of American GIs used to come to Sachsenhausen when I played there in the ’70s,” Berry later recalls.

Back in the 1970s, there were thousands of U.S. troops in Frankfurt. Now there are none, though the city remains a popular nighttime hangout for Americans. While Sachsenhausen dominates the scene, bars and restaurants in the Bornheim District, where Mampf is located, are solid alternatives, too.

On this night, however, Berry and the barman are concerned about the turnout. Then the door swings open and in comes a regular. Minutes later, a few more filter in and before long the joint is loaded, so much so that later Berry’s saxophonist often had to step to the side to let patrons reach the loo.

“It’s like a living room in here,” says 47-year-old Volker Autze.

From the looks of things, he’s not exaggerating.

For starters, the club can accommodate no more than two dozen people — tops. So on nights such as this the place resembles the home of a large family on Thanksgiving Day, with people unable to turn around without knocking into someone or something else.

Mampf is also garnished with all sorts of garb, not unlike a grandparents’ house, only more eclectic. The trimmings range from pictures of Louie Armstrong and Soviet space pioneer Yuri Gagarin to a ship’s wheel, a bust of Beethoven and a red, mailbox flag. A metal sign hanging on a wall near an electric guitar reads: “Avoid Hangovers, Stay Drunk.”

“We like the music here,” says Peggy, a French-Canadian who would only part with her first name.

“And you can talk to each other over the music,” adds her friend, Fritz.

“The fact that it’s small makes it intimate,” Peggy continues. “It makes it more cozy.”

One Web site called Mampf the smallest jazz bar in all of Germany.

Now more than a quarter-century-old, Mampf is a place where you can see young women rolling cigarettes and old men smoking pipes. Generations mingle a lot here. It’s the fabric of the place, stitched together by a mutual love of jazz and blues.

“This is a small club,” Berry says. “It’s like a living room. And I like that the people are in front of me. I want to be able to look into their eyes.”

See previous After Hours reviews here.

© 2006 Stars and Stripes. All Rights Reserved.

 

 

Samstag, 29.07.2006   UNDINE    JAZZ E.V.

  

 



Offenbach-Post

  Artikel FRANKFURTER RUNDSCHAU vom Februar 2002 zu BLUE SUNDAY in der SCHANZ mit unserer Musik

auf der Frankfurter Rundschaubühne Museumsuferfest

Offenbach-Post v. 03.03.1997

Offenbach-Post

Offenbach Post

Offenbach-Post

OFFENBACH  POST  vom 7. Mai 2001    Ein  Bericht  der Redakteurin Simone Weil vom Erzählkonzert im Offenbacher Bücherturm der Stadtbibliothek Offenbach/Main. Eine Veranstaltung zu 10 Jahre JAZZ E.V. OFFENBACH

live auf der Terrasse Ruderklub UNDINE am Fechenheimer Mainufer

Auftritt im Bistro Tangente in Gelnhausen-Hailer, 23.07.2001